Kosmetikstudio
Seit grauer Vorzeit, sicher auch schon zu Adam und Evas Zeit, war es der Frau ein Bedürfnis, ihre Schönheit ins rechte Licht zu rücken oder dem Ganzen ein wenig nachzuhelfen. Waren es zunächst kleine schmückende Gegenstände aus der natürlichen Umgebung, die die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich ziehen und die Frau attraktiver machen sollten, so entwickelten sich im Lauf der Jahrtausende Verschönerungstechniken, die wir heute mit dem Oberbegriff „Kosmetik“ umschreiben und die aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Bereits im Ägypten der Pharaonenzeit hatte sich die dekorative Kosmetik neben der pflegenden Kosmetik zu einer regelrechten Kultur ausgeweitet, die im gesellschaftlichen Leben einen hohen Stellenwert einnahm. Betrachtet man heute Bildnisse aus der Ägyptischen Antike, so fallen einem sofort die kräftig geschminkten Augen der Damen auf, die auch heute noch als zeitlose Schönheit bezeichnete Gattin des Pharaos Echnaton Nofretete ist ein besonderes Beispiel dafür. Auch Lidschatten und eine Art „Rouge“ für die Wangen waren den Ägyptern bereits bekannt und die archäologischen Funde bezeugen den Einfallsreichtum der Frauen aus dieser Zeit, wenn es um Substanzen zum Schminken und Pflegen ging. Henna, Malachit-Erz und Galenit zum Färben der Haut, pflegende Salben und auch Duftöle wurden bei Ausgrabungen gefunden und bestätigen die aus den Bildern gezogenen Rückschlüsse. Selbst die Entfernung störenden Haarbewuchses mittels Pinzetten ist aus diesen Überlieferungen bekannt.
Auch im antiken Rom war Frau der Versuchung erlegen, mit Salben, Duftstoffen und Farben der Wirkung der eigenen Schönheit ein wenig nachzuhelfen, und mit zunehmendem Vermögen wurden auch die Mittel zur Verschönerung anspruchsvoller. So gab es neben Lippenstift auch bereits Perücken aus Haaren von germanischen Sklavinnen und auch die Seife begann ihren Siegeszug über Europa bereits bei den Römern und den Galliern.

Hat sich nun an der Kosmetik in der heutigen Zeit wesentlich etwas geändert?
Grundsätzlich eigentlich nicht, die moderne Frau versucht nach wie vor, der Natur kosmetisch nachzuhelfen, nur die Kosmetik - Präparate haben sich gewandelt, sie sind moderner, verträglicher und leichter handhabbar geworden und wegen der ständigen Verfügbarkeit und der damit verbundenen erschwinglichen Preise kann heute auch die nicht so vermögende Frau den Segen der Kosmetik für sich nutzen. Dies trifft sowohl für die dekorative Kosmetik als auch für den inzwischen enorm ausgeweiteten Bereich der pflegenden Kosmetik zu.
Wozu braucht es ein Kosmetikstudio, wenn man die nötigen Produkte doch schon überall kaufen kann?

In einem modernen Kosmetikstudio hat man als Frau den unschätzbaren Vorteil, zunächst durch eine Typanalyse festgestellt zu bekommen, welche Maßnahmen und Mittel für die Kosmetische Behandlung in Frage kommen. Dazu gehört neben der Feststellung der für den Zustand der Haut notwendigen Pflegesubstanzen auch die Abstimmung der Farben für den dekorativen Teil der Kosmetik – das sogenannte Schminken – und die Beratung durch ausgebildete Fachkosmetikerinnen in Bezug auf weitergehende Behandlungsmöglichkeiten wie dauerhafte Haarentfernung oder Permanent-Make-Up.
Daneben bietet ein Kosmetikstudio wie BellaVital neben den klassischen Kosmetikbehandlungen auch eine reichhaltige Palette an Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten. Diese reichen von Hand-, Fuß- Ganzkörper- oder Spezialmassagen über Ayurveda oder Shiatsu bis hin zu umfassenden Anwendungen wie Beauty- und Relaxtime, Holiday in the City oder einem Ganztagesangebot wie dem Beauty- und Wellnesstag, aus dem man wie neugeboren und mit neuer Kraft wieder in den Alltag zurückkehrt.