Shiatsu
Japanische Körpertherapie – das Shiatsu
Traditionelles Wissen und die aus früheren Zeiten übermittelten Heilverfahren sind durch nichts zu ersetzen. Besonders hier verfügen die Chinesen seit alten Zeiten über ein beeindruckendes Potential. Seit einigen Jahrzehnten hat man nun auch im Westen erkannt, dass die überlieferten Verfahren und Methoden durchaus ihren Platz in der modernen Welt haben, denn der Mensch ist vom Aufbau her noch immer das gleiche Wesen aus Fleisch und Blut, und der Einfluß der Seele und des Geistes auf die Gesundheit ist inzwischen ja auch von der Schulmedizin anerkannt. Man denke nur an den großen Zweig der psychosomatischen Medizin. Und Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Akupressur, Fußreflexzonenmassage etc. sind auch bei uns aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Einige dieser Behandlungen werden inzwischen sogar – trotz der angespannten finanziellen Lage – von einigen gesetzlichen Krankenkassen und von vielen privaten Krankenversicherungen übernommen.
Was ist Shiatsu?
Shiatsu ist eine Anfang des 20. Jahrhunderts von Tokujiro Namikoshi in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Sie basiert auf den Vorstellungen traditioneller ostasiatischer Medizin, insbesondere dem Meridiansystem, bei der der Mensch von der Energie, die in seinem Körper entlang der Meridiane fließt, bestimmt wird. Im Unterschied zu Akupunktur und Akupressur werden im Shiatsu nicht nur einzelne Punkte am Körper stimuliert. Je nach Shiatsu-Methode werden die ganzen Energie-Meridiane behandelt oder es wird , wie beim Zen-Shiatsu nach Shizuto Masunaga, ein Schüler Namikoshis, ein weiterentwickeltes Meridiansystem benutzt. Eine andere Variante des Shiatsu ist das Shinto-Shiatsu, das dem Zen-Shiatsu ähnlich ist und wie dieses hauptsächlich in den westlichen Ländern zur Anwendung kommt, während das ursprüngliche Shiatsu nach Namikoshi vornehmlich im asiatische Bereich angewandt wird.

Wie wirkt Shiatsu?
Da man beim Shiatsu hauptsächlich entlang der verbindenden Meridiane und Energiebahnen des Körpers behandelt, wodurch die innere Energie in Einklang gebracht werden soll, ruft Shiatsu so ein nachhaltiges Wohlbefinden zusammen mit einer tiefen Entspannung hervor. Mit sanftem Druck von Fingern, Handflächen und Ellenbogen wird der Energiefluss im Körper angeregt und auf diese Weise werden die Kraftreserven aufgefüllt. Dabei wird weniger mit Kraft als mit dem Einsatz des Körpergewichts des Behandelnden gearbeitet. Das erfordert ein großes Einfühlungsvermögen und eine umfassende Kenntnis der Behandlungstechniken und der Anatomie sowie eine genaue Beobachtung des Behandelten, um die Techniken richtig zur Wirkung kommen zu lassen und nicht zu stark, aber auch nicht zu sachte einzuwirken.
Die Behandlung erfolgt auf einer speziellen Liege, wobei neben der sanften Stimulation des körpereigenen Energiesystems zur Behandlung von Gelenk- und Muskelbeschwerden auch mehr in die Tiefe wirkende Techniken angewendet werden können.
Ein Shiatsu wirkt wohltuend entspannend und belebend zugleich.
Grundsätzlich wird zwischen dem Shiatsu im Gesicht und dem Shiatsu am Körper unterschieden. Die Behandlungen können sowohl in Kombination als auch einzeln angewendet werden.
Es ist empfehlenswert, nach der Shiatsu-Behandlung noch ein wenig zu ruhen, um die entspannende und wohltuende Wirkung voll zur Entfaltung kommen zu lassen, bevor man sich wieder in den Alltagstrubel stürzt. Dies gelingt in der ruhigen und angenehmen Atmosphäre des modernen BellaVital-Studios hervorragend, lassen Sie sich auf einen Versuch ein; Sie werden begeistert sein.