Couperose-Behandlung

Was ist Couperose?

Mit Couperose (Kupferfinnen) bezeichnet man feine rote Äderchen im Gesicht (manchmal auch bläulich), entstanden durch eine Gefäßerweiterung der Hautkapillaren, die sich direkt unter der Oberfläche befinden und durch diese hindurchschimmern. Zu Beginn der Couperose (lat. Erythrosis facialis) wirkt die betroffene Hautstelle - bevorzugt auf den Wangen und der Nase - insgesamt gerötet und verliert so vorübergehend ihr natürlich schönes Erscheinungsbild. Bei wiederholtem Auftreten kommt es jedoch zu einer anhaltenden Stauung in den kleinen Äderchen und der beschriebenen, bleibenden Gefäßerweiterung. Der Stau kann eine Neubildung von kleinsten Gefäßen auslösen, die aber aufgrund mangelnder Elastizität eine geringere Dichtigkeit aufweisen und zu den sichtbaren Effekten – eben der Couperose - und manchmal zu einer Einblutung in das umliegende Gewebe führen.

Wer bekommt Couperose?

Couperose tritt bei beiden Geschlechtern auf; besonders häufig von Couperose betroffen sind jedoch Frauen über 30 und Menschen mit rot-blondem Haar und sehr heller Haut.

Zu den häufigsten Gründen für Couperose zählen:

  • die genetische Veranlagung,
  • lange Sonneneinwirkung
  • falsche Reinigungs- und Pflegeprodukte
  • aber auch intensiver Genuss von Kaffee und Alkohol

Behandlung der Couperose mit dem Laser

Bei der Behandlung der Couperose mit einem speziellen Farbstofflaser wird durch das Laserlicht über eine örtlich begrenzte Erwärmung des Blutes das Gefäß an der betroffenen Stelle verschlossen. Die Dauer und Häufigkeit der Anwendung richtet sich nach Größe und Intensität der Couperose.